Weißkirchner Ortsgemeinschaft

Unsere Überzeugung: „Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche.“ (Zitat von Jean Jaurès)

"Wir sind ein gemeinnütziger Verein und vertreten die Interessen der Weißkirchner Landsmannschaft aus dem Vojvodina-Banat."

Unsere engagierten Mitglieder haben viele Berichte in unserer eigenen Zeitung "Weißkirchner Nachrichten" veröffentlich. Daraus zeigen wir hier einige Auszüge.

Artikel von Josef Kauer

   Artikel von Helmut Erwert

      Web-Site Michael Geringer

         Anekdoten & Erinnerungen

            Weißkirchner HEIMATBUCH Link

Unsere Geschichte

Der österreichische Sieg in der Schlacht am Kahlenberg (1683) über das osmanische Heer ist der Beginn für die Befreiung Ungarns von der Türkenherrschaft.  In der 160jährigen Türkenherrschaft verödeten die Gebiete an der Donau und waren nur mehr dünn besiedelt. Unter Karl VI., Maria Theresia und Joseph II. wurden deutsche Bauern und Handwerker, sowie österreichische und böhmische Bergleuten angesiedelt. Erste Siedler kamen 1687 in die Schwäbische Türkei (Baranja), ins Schildgebirge (Vertesgebirge) 1691, ins Ofner Bergland 1692, nach Syrmien 1698, in die Batschka 1702 und ins Banat 1716.
Die Stadt Weißkirchen wurde 1717 durch  Claudius Florimund Graf Mercy  gegründet.
Details findest du im HEIMATBUCH

Prinz Eugen, der österreichische Feldherr und Sieger in den Türkenkriegen

Eugen Franz, Prinz von Savoyen-Carignan, * 18. Oktober 1663 in Paris - † 21. April 1736 in Wien, war einer der bedeutendsten Feldherren der Habsburgermonarchie, deren Stellung als Großmacht er wesentlich ausbaute. Er war ab 1697 Oberbefehlshaber und im Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieg (1714–1718) sicherte er die österreichische Vorherrschaft in Südosteuropa. Daneben war er lange Präsident des Hofkriegsrats sowie als Diplomat tätig und übte weitere hohe Staatsämter aus.

1683 - Kämpft gegen die Türken  bei der Belagerung von Wien.
1697 - Entscheidender Sieg in der Schlacht von Zenta.
1716 - Triumph bei Petrovaradin gegen die Osmanen.
1717 - Eroberung Belgrads und Ende des Österreichisch-Türkischen Krieges. 

Weitere Tätigkeiten und Siege siehe  WIKIPEDIA

 

WIE ALLES BEGANN

Die Eckdaten - „Donauschwaben“ = DS
1526  Sieg der Türken über die Ungarn bei Mohatsch.
1526 – 1918  Habsburger legitime Könige von Ungarn.
1683  Sieg über die Türken mit Hilfe von Polenkönig Johann III. Sobieski 

1697 – 1718  Siege Prinz Eugens.
1722 – 1726 Erster „Großer Schwabenzug“ unter Kaiser Karl VI.
1746 – 1780 Maria Theresia siedelt 50.000 Deutsche an.
1763 – 1773 Zweiter „GroßerSchwabenzug“.
1782 – 1787 Dritter „Großer Schwabenzug“ unter Joseph II.
1867  Doppelmonarchie Österreich-Ungarn durch den „Ausgleich“ errichtet. DS werden ungarische Bürger.
1918  1,400.000 DS auf die „Nachfolgestaaten“ aufgeteilt.
1941  Mit Hilfe der Sowjetunion beginnen die Partisanen­überfälle auf DS.
1943  29./30. November: Der „Antifaschistische Rat der Volksbefreiung ­Jugoslawiens“ (AVNOJ) deklariert die DS zu „Volksfeinden“.
1944  „Blutiger Herbst“ in der Vojvodina. Oktober – November: Mordaktionen – rund 7000 DS als Opfer.
1944  21. November: AVNOJ-Beschluss. Die  DS verlieren alle bürgerlichen Rechte und Enteignung sämtlichen Vermögens.
1944 – 1945 Anfang Dezember 1944 bis Herbst 1945: 167.000 DS Zivilpersonen aus ihren Häusern getrieben und in acht Vernichtungslager (Hungerlager) interniert.
1949  Gründung der Dachorganisation „Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft“ (DAG), in Österreich.
1950  „Charta der Heimatvertriebenen“ in Stuttgart proklamiert.
1951 – 1958  Schrittweise sozialrechtliche Gleichstellung der DS in Österreich
1954  Der „Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs“ (VLÖ) in Linz gegründet. Weitere Details SBG-HIER und OÖ-HIER >>> eine detailliertere Zeittafel findest Du hier<<<